LERNEN

Sich ernsthaft mit einem Instrument zu beschäftigen bedeutet ein ewiges Lernen. Der Wunsch „fertig“ zu werden, oder einen Endpunkt zu erreichen, wird wohl nie erfüllt. Die berühmte Karotte vor der Nase, die man nie erreicht. Wenn man sich mit dieser Tatsache einmal einigermaßen abgefunden hat, heißt es, für mich zumindest, weitermachen. Sich weiterentwickeln. Stillstand auf einem Punkt ist extrem unbefriedigend und langweilig. Weitergehen, Schritt für Schritt. Sich zu beeilen bringt wenig, auf einem Weg, der nie endet. Lieber mal langsamer gehen und mal links oder rechts schauen. Und abzweigen. Es ist nämlich gar nicht nur ein Weg!

Zum Lernen kommt irgendwann auch das Lehren. Eigene Erfahrungen weitergeben. Dabei geht es am wenigsten nur um bestimmte Übungen. Was zu meiner Anfangszeit noch ein enormer Mangel an Information war, ist heutzutage zu einem unendlichen Wust an Möglichkeiten geworden. Die ganz große Aufgabe heute scheint mir zu sein, sich auf etwas bestimmtes zu fokussieren. Auf einen bestimmten nächsten Schritt zu fokussieren.

Ich selbst habe am meisten dann von Lehrern profitiert, wenn sie mich beobachteten und dann ganz speziell für mich, für meinen Stand der Dinge, einen passenden nächsten Schritt vorgeschlagen haben. Das ist die Art Erfahrung, die ich weitergeben möchte.

Ich kenne die Rolle des „Lernenden“ seit sehr langer Zeit. Aus vielen Blickwinkeln. Als Schüler, Autodidakt, Student, Musiker, Berufsmusiker.

Ich bin kein großer Freund von: „Du musst als erstes mit diesem Buch beginnen, los geht’s auf Seite 1.“ Ich glaube nicht, dass ich auf diese Weise selbst so lange Interesse am Schlagzeugspielen gehabt hätte; und immer noch habe.

Bei mir in meinem Proberaum habe ich zusätzlich die Möglichkeit, jederzeit mich oder den Schüler aufzunehmen. Zur Gedächtnisstütze, als Vorlage, oder dass man mal hören kann, wie man selbst klingt. Alleine oder zu Musik. Moderne Zeiten machen es möglich dem Schüler die Aufnahmen nach dem Unterricht, z.B. als mp3 und per Internet zur Verfügung zu stellen.

 

 

Es gibt eine Menge weiterer Erfahrungen von denen man profitieren kann. Drummsound, Spieltechnik, Übekonzepte, Tricks und Kniffe, die sich als Lösung von Problemen bewährt haben. Musik selber machen und live spielen bringt sowieso wieder ganz andere Einsichten und Blickwinkel mit sich. Die größten Lernerfahrungen ergeben sich erst hier.

Jeder Interessierte kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Egal, ob blutiger Anfänger, oder „Alter Hase“.

Ich konnte selbst so viel von erfahrenen Schlagzeugern profitieren. Ich durfte eine New Yorker Broadway Show im Orchestergraben verbringen. War bei einer Probe von Tito Puente in New York. Ich habe mir wirklich unheimlich viele Schlagzeuger live angesehen. Natürlich möglichst auch die „Große Namen“. Konnte mich mit vielen unterhalten, oder habe Unterricht bei ihnen genommen. Das waren z.B. (in alphabetischer Reihenfolge):

Lee Agnew – Robby Ameen – Charly Antolini – Kenny Aronoff – Gregg Bissonette – Manni von Bohr – Tommy Campbell – Dennis Chambers – Ndugu Chancler – Billy Cobham – Vinnie Colaiuta – Zach Danziger – Flo Dauner – Sheila E. – Sonny Emory – Trilok Gurtu – Ralf Gustke – Wolfgang Haffner – Joey Heredia – Horacio „El Negro“ Hernandez – Ralph Humphrey – Elvin Jones – Frank Katz – Will Kennedy – Thomas Lang – Ricky Lawson – Mike Mangini – Herman Matthews –  Tom Major – JoJo Mayer – Marco Minnemann – Jost Nickel – Helge A. Norbakken – Adam Nussbaum – Ian Paice – Simon Phillips – Kim Plainfield – Joe Porcaro – Bernard „Pretty“ Purdie – Kai Richter – John „J.R.“ Robinson – Joel Rosenblatt – Oli Rubow – Armin Rühl – Bobby Sanabria – Mark Schulman – Mike Shapiro – Marvin „Smitty“ Smith – Dave Weckl – Pete York – Pete Zeldman – …

Wobei ich zugeben muss, dass ich meine beeindruckendsten Erlebnisse nicht immer bei den größten Namen hatte. Interessant waren aber wirklich ALLE!